Frau: Wie erobere ich einen Mann?

Nachdem ich Ende November berichtet habe das die Frau den Mann erobern will, sollte ich auch vielleicht erklären, wie die Frau das schaffen könnte.

Im Prinzip müßte die Frau ein Mann sein nur in weiblicher Optik. Einem Mann geht nix über seinen besten Freund. Man versteht die komischen Grunz und Rülps-Geräusche. Ein langes Rülpsgeräusch könnte bedeuten das das Essen oder das Bier schmeckt. Ein in der Stimmlage hochgezogenes Grunzen bedeutet Verwunderung. Außerdem hat der Kumpel eine Liebe für passiven Sport (Fußball gucken) oder alternativ für Technik. Bei Technik geht die Männderwelt, je nach Veranlagung, etwas auseinander. So kann es ein Auto sein, ein Computer oder moderne HiFi-Geräte. Würde also bedeuten, das die Frau gleiches akzeptieren und lieben muß.

Das wesentliche beim Mann ist jedoch, das die Gespräche kurz sind und ein Wunsch direkt gesagt wird. Während die Frau sagt: „Schatz, ich mache mich mal eben frisch und dann gehe ich ins Bett. Ich will noch etwas lesen oder sooooo….“ (Und das um 19 Uhr?) Im Vergleich würde der Mann sagen: „Schatz, ich bin geil.“

Die Schwierigkeit der Frau besteht jedoch darin, das diese es einfach nicht schafft, einfache und kurze Sätze zu sagen. Das liegt daran, das bei Ihr mehr Hirn ist. Wenn beim Mann das Hirn in der Hose ist, kann es ja nicht groß sein. Und würde die Frau sagen „Schatz, ich will es jetzt.“ würde dies den Mann verwirren. Immerhin hat sich der Mann daran gewöhnt, das die Frau etwas schwieriger und komplizierter ist. Würde die Frau nun in kurzen direkten Sätzen reden, würde er entweder einen Hacken vermuten oder wäre so verwirrt, das er zu nichts, aber überhaupt nichts in der Lage wäre.

Eine weitere Schwierigkeit ist, das die Frau, wenn diese sich für die Hobby´s des Mannes interessiert, er diese Frau erstmal väterlich zur Seite nimmt und dann direkt sagt: „Frauen haben da keine Ahnung. Das ist Männersache.“

Doch wer sagt, das es einfach ist, einen Mann zu erobern? Ich nicht, bestimmt nicht. Zumal ja die Schwierigkeit besteht, das der Mann aus Urzeiten noch gewohnt ist, sich die Frau zu schnappen. Früher mit der Keule, heute mit der „spanischen Fliege“. Zumindest die ganz heftigen unter uns Männern.

Der normale Mann versucht es anders. Er passt sich der Frau an, bis er sie in der Falle hat. Wenn die Frau nun den Mann nachmacht um zu gefallen und gleichzeitig der Mann die Frau nachmacht, kommen wieder Probleme auf. Verkehrte Rollen kommen also auch nicht gut.

Doch wie gesagt. Das Gehirn vom Mann ist in der Hose. Bedeutet doch das die Frau sich keinen Kopf machen muß, wie diese den Mann erobert. Sie sollte einfach mit den Brüsten denken. Mach den Kerl scharf, sei erotisch und zeige dem Kerl das ein Männertraum wirklich existiert. Nur geht die Frau auch hier wieder zu direkt dran, wird er verwirrt. Die Folgen erwähnte ich schon. Alternativ könnte er auch meinen, das es ihm die Schlampe zu einfach macht. Schlampe? Ja genau. Männlich ist, wenn der Mann immer bereit für eine Nummer ist. Eine Frau die sich auch so willig und bereit zeigt, wird für eine Schlampe gehalten. Muß keiner verstehen……

Doch Frauen können denken. Diese haben die Macht, eine Idee oder ein Wunsch von sich selbst so zu verpacken, das der Mann denkt, es sei sein Wunsch oder seine Idee gewesen. Damit kann man alle beschriebenen Schwierigkeiten umgehen. Doch wie das geht, müßt Ihr Frauen mir sagen, weil ich bin nur ein Mann.

Was ist aber, wenn der Mann gerade z.B. seinen Lieblingsfilm „Star Wars“ schaut? Die Frau haucht ihm ins Ohr: „Hey Schatz, denkst Du gerade das, was ich denke.“ Und er antwortet mit: „Ja, die Perücke von der Frau da im Film ist unrealistisch.“ Klar, dann ist der Mann schwul, weil ein Mann würde nie solche Details im Film bemerken.

Und das wird es wohl sein, warum schwule Männer und Frauen so gut klar miteinander können. Beide haben starke weibliche Züge und zumindest der schwule Mann hat keine sexuellen Interessen an der Frau. Das kann ich persönlich akzeptieren und respektieren. Was für mich aber wieder komisch ist, das Frauen sich besonders von schwulen Männern angezogen fühlen.

(erstmals veröffentlicht von mir 1/2006)

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